AKTIVITÄTEN

 

Aktivitäten des Fördervereins 2012

Liebe Mitglieder,
für das Jahr 2012 werden wir Sie über die Veranstaltungen noch informieren. Unsere regulären Aktivitäten wie Beratungen und Stammtischgespräche finden entsprechend der Nachfrage statt.

   21. Febr. 2012 Elterngesprächsabend 
–   Kinderuniversität
in der Humboldt-Universität,
     Pfiffikus wird mit
einem Beratungsstand  am 01., 08. und 
    15. März 2012 jeweils ab 16:00 Uhr dort stehn.
   26. März: Jahresmitgliederversammlung mit Wahl

   26. April Stammtisch: Underachiever II    
–  Mai : Vereinstag
–   August: Elternstammtisch

Weitere Veranstaltungen werden  rechtzeitig bekannt gegeben.  

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Für die jeweiligen Veranstaltungen werden Informationen per E-Mail oder wenn gewünscht, auch postalisch an Mitglieder und Interessenten versandt.
Dr. Renate Eichhorn
Vorsitzende 
 

Vortrag: Hochbegabung=Höchstleistung 2009

Vortrag“ am 07. September 2009 in der Humboldt-Universität
           "Hochbegabung = Höchstleistung?

Das Wiener Diagnosemodell zum Hochleistungspotenzial"
Referent:
Prof. Dr. Mag. Klaus D. Kubinger
Universität Wien, Fakultät für Psychologie,
Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik mit
Test- und Beratungsstelle.

Am 07. September 2009 fand zum 6. Mal unsere
akademische Veranstaltung zur Problematik der
Hochbegabung statt.
Im Mittelpunkt des Vortrages
stand die adäquate Messung des
„Potenzial zur
Hochleistung“ anstelle von „Hochbegabung“.
Prof. Kubinger vertritt die Meinung, dass ein am IQ
orientiertes Klassifizieren keinerlei Hinweise liefert,
wie Ressourcen ausgeschöpft oder wie trotz allem bestehende Defizite egalisiert werden könnten. Vielmehr sind neben der Intelligenz ganz allgemein eben auch andere Faktoren für Hochleistung entscheidend verantwortlich. Ein generelles kognitives Hochleistungspotenzial ist nicht gegeben (siehe das Problem der hochbegabten Underachiever; z.B. Butler-Por, 1993).
Hier zwei Meinungen zum Vortrag von Zuhörern:

“H
erzlich danken, dass Sie den Vortrag von Herrn Prof. Kubinger am 7.9. ermöglicht und damit allen am Thema Interessierten ein hochkarätiges Angebot gemacht haben.“
                                              
z
„Ich fand den Vortrag sehr interessant - die kritische Sicht auf den allein selig machenden IQ kann ich gut nachvollziehen. Der Versuch, das Leistungspotential zu erkennen und eben auch Maßnahmen vorzuschlagen, die es dann voll ausschöpfen, das scheint mir doch sehr den Kindern gemäß. Sicher hat Prof. Kubinger damit auch Eulen zu Frau Dr. Eichhorn getragen, denn Sie vertreten ja auch einen sehr ganzheitlichen Ansatz. Aber für die vielen Zuhörer - der Saal war ja toll gefüllt - war es doch eine sehr systematische Auseinandersetzung.“ G.G.
Eingeladen waren Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Psychologen und alle am Thema Interessierten.
Artikel von Prof. K.D.Kubinger
Dr. Renate Eichhorn
Vorsitzende des Fördervereins


Vortrag: Perfektionismus und Hochbegabung 2008

Vortrag:  24. September 2008 in der Humboldt- Universität
"Perfektionismus und Hochbegabung von der negativen zur positiven Perspektive"
                "Referentin: Prof. Dr. Margrit Stamm
Sie ist Ordentliche Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Fribourg mit Schwerpunkt Sozialisation und Humanentwicklung und Mitglied verschiedener nationaler (Schweiz) und internationaler Vereinigungen.
Durch die Veranstaltung führte Frau Nina Bewerunge, Journalistin. 

Im Mittelpunkt des Vortrages stand    
die Frage, inwiefern Perfektions-
streben als ein allgemeines Merkmal von Hoch- 
begabung verstanden werden kann.
Befunde belegen, dass dieser Zusammenhang relativiert werden muss. Ferner  ging Frau Prof. Stamm der Tatsache nach, dass Perfektionismus fast ausschließlich aus einem negativen Blickwinkel diskutiert wird. Zukünftig sollte die Aufmerksamkeit verstärkt auf die positiven Aspekte von  Perfektionismus gelegt werden. In Bezug auf Begabungsforschung und Begabungsförderung ist zu fragen, unter welchen Bedingungen und in welcher Ausprägung Perfektionismus für Hochbegabte entwicklungsförderlich ist.

Eingeladen waren Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und alle am Thema Interessierte.
Handout240908-Prof.-Stamm.ppt

Dr.Renate Eichhorn

 


Vortrag: Lernen hoch begabte Kinder anders? 2007

"Lernen hoch begabte Kinder anders? -
Erkenntnisse aus der Gehirnforschung"

Als Referenten konnten wir den renommierten Wissenschaftler Herrn Univ.-Prof. Dr. Aljoscha Neubauer,  Karl-Franzens-Universität Graz gewinnen.
Prof. Dr. Neubauer stellte wesentliche Ergebnisse aus der neurowissenschaftlichen Intelligenzforschung vor und ging der Frage nach, ob sich - und wenn ja, welche Erkenntnisse - nutzbringend für das Thema der Hochbegabtenerkennung und
–förderung ableiten lassen. Es wurden Erkenntnisse aus der Intelligenz-, Kreativitäts- und Gehirnforschung referiert.

Kurze Zusammenfassung des Vortrages
Prof. Dr. Aljoscha Neubauer
Menschliche Begabungen in all ihren Fassetten von kognitiver Intelligenz über Kreativität bis hin zur Sozialen oder Emotionalen Intelligenz sind seit Jahrzehnten Gegenstand intensiver Forschungsbemühungen in der Psychologie. In der Gehirnforschung hat man sich der Frage, was ‚begabtere Gehirne’ von weniger begabten unterscheidet, erst in den letzten zehn Jahren verstärkt zugewandt. Wir wissen nun einerseits, dass intelligentere Gehirne beim Denken effizienter funktionieren, d.h. weniger stark aktiviert werden und dementsprechend auch weniger Energie verbrauchen. Diese ‚neurale Effizienz’ von begabten Personen kann – wie Untersuchungen der Gehirnstruktur zeigen – auf der Grundlage teilweise genetisch bedingter anatomischer Unterschiede erklärt werden: 
Intelligentere haben in wichtigen Teilen des Gehirns mehr Nervenzellen (graue Substanz) und die Verbindungen zwischen den Nervenzellen sind besser isoliert (mehr Myelin = weiße Substanz). Andererseits zeigen gerade jüngere Untersuchungen, dass die Anzahl der „grauen Zellen“ keine starre Größe ist, sondern durch Training, Lernen, Übung in bestimmten Gehirnteilen gesteigert werden kann, man spricht auch von der Plastizität des Nervensystems. Wir haben zudem zeigen können, dass Lernen und Wissenserwerb auch die neurale Effizienz  steigert bzw. dazu führt, dass sich die Gehirnaktivierung von vorderen (frontalen) zu hinteren (parietalen) Teilen des Gehirns verschiebt. Genau dieses Aktivierungsmuster findet man auch bei Overachievern:
Jugendliche, die bei relativ geringerer Begabung sehr gute schulische Leistungen erbringen, scheinen die geringere Begabung (frontal) durch einen verstärkten Zugriff auf Wissen (parietal) kompensieren zu können. 
Hochbegabte Underachiever, Schüler also die trotz hoher Intelligenz eher schlechte schulische Leistungen bringen, haben das ‚effizienteste Frontalhirn’, aber weil sie dieses Potenzial eher wenig zum Wissenserwerb eingesetzt haben, müssen sie ihr (parietales)‚ Wissensgehirn’ auch wesentlich stärker aktivieren als intelligente Schüler mit guten Leistungen (Achiever) dies tun. Diese ersten Befunde legen nahe, dass neurowissenschaftliche Methoden zukünftig die psychologischen Zugänge bei der Erkennung von Hochbegabung und Underachievement sinnvoll ergänzen könnten. Aus neurowissenschaftlicher Perspektive  noch völlig offen ist die Frage, warum manche Begabte ihre Potentiale in schulische Leistungen umsetzen, während andere dies nicht tun; und wie man dementsprechend Underachiever zur Umsetzung ihrer Potentiale motivieren kann. Dies soll Gegenstand zukünftiger Untersuchungen sein.“
Den gesamten Vortrag finden Sie unter:

http://www.uni-graz.at/dips/neubauer/pfiffikus.pdf

(3,6 MB)

Wir danken Herrn Prof. Neubauer für seinen hervorragenden Fachvortrag,
Frau Nina Bewerunge für ihre professionelle Moderation
Dr. Renate Eichhorn
Vorsitzende des Fördervereins 


Videoabend im Lessing-Gymnasium 2008

Am 20. November 2008 fand im Lessing-Gymnasium ein Video-
abend mit Diskussion statt.
Der Videoabend stand allen
Interessierten offen.  Es wurde der Film "Spitze - Schulen
am Wendekreis der Pädagogik" gezeigt. Dabei handelt es
sich um eine Dokumentation von Reinhard Kahl über die
bei Pisa erfolgreichen Schulen in Skandinavien. 
Anschließend folgte eine anregende Diskussion im Beisein von
Direktor Wüstenberg und Frau Schenkel, Lehrerin für
Begabungsförderung. 
Fazit war: Packen wir das Unmögliche an,  für bessere Schulen tätig zu sein.


Besuch des Kraftwerkes Berlin-Lichterfelde 2008

Besichtigung des  Kraftwerkes Vattenfall Europe
in Lichterfelde am Ostpreußendamm 61, 12207 Berlin

Liebe Mitglieder,

am Dienstag, den 14. Oktober 2008 hatten wir die Gelegenheit,

einen Besuch mit Rundgang durch das Kraftwerk „Vattenfall Europe“
in Berlin- Lichterfelde durchzuführen. 
Das Heizkraftwerk Berlin-Lichterfelde ist ein 1970 erstmals in Betrieb 
gegangenes
Heizkraftwerk nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung 
im Berliner Ortsteil
Lichterfelde. Es wurde jahrelang mit Schweröl befeuert. 
Block 1 und 3 wurden 1983 mit einer Rauchgasentschweflungsanlage (REA) ausgerüstet. 1988 wurde Block 2 auf emissionsarme Erdgasfeuerung umgestellt. 1991 und 1992 wurden für Block 1+3 Entstickungsanlagen nachgerüstet. 1997 und 1998 wurden auch Block 1+3 auf Erdgasfeuerung umgerüstet.

Im Namen aller teilnehmenden Kinder und Eltern möchte ich mich bei Frau Mojen für die Organisation ganz herzlich bedanken für dieses grandiose wie interessante Erlebnis. Dazu kam ein herrliches, sonniges Herbstwetter. Vom Dach des Kraftwerkes hatten wir einen phantastischen Fernblick über das bunte Blätterwerk der Bäume bis zum Fernsehturm am Alexsanderplatz in Stadtmitte. Hendrik schrieb mir, dass er es sehr eindrucksvoll fand, das alles real zu sehen, was er von Fotos und aus Fernseh-dokumentationen bereits kannte. Dieses Erlebnis wird gewiss noch lange in Erinnerung bleiben.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Renate Eichhorn 


Besuch im Kriminalgericht Moabit

        Besuch des Kriminalgerichts Moabit, 
       
der größte Gerichtskomplex Europas

 

Liebe Mitglieder und Interessierte,

am Sonnabend, den 21. Oktober 2006 hatten wir die Gelegenheit, einen Rundgang durch das 100jährige Kriminalgericht Moabit durchzuführen.

Das im Jahre 1906 errichtete Gerichtsgebäude war der erste Stahlbetonbau auf dem europäischen Festland und das erste elektrisch erleuchtete Gebäude Berlins. Hervorzuheben ist auch das einmalige Gänge- und Lüftungssystem, und seine monumentale wunderschöne Architektur, auch „wilhelminisches Barock“ genannt.

Durch das Gebäude führte uns Herr Michael Grunwald, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft.  Seine anschaulichen Ausführungen waren für Kinder wie für die Eltern sehr interessant. Es war ein spannendes Erlebnis.

Herzlichen Dank

Dr. Renate Eichhorn

 


Fortbildung bei Prolan Mai 2005

in der ersten Reihe v.l.n.r.: Frau Richter (neue Webmasterin) + Baby, Frau Brenndörfer, Frau Minhoff in der zweiten Reihe v.l.n.r.: Frau Mojen, Frau Häusler, Frau Eichhorn

  • Am Freitag, den 27.05.2005 lernte der Förderverein das Prolan Web Portal (PWP) kennen.
  • In Zukunft kann der Förderverein Pfiffikus die eigene Internetseite selber pflegen und gestalten.

Viel Erfolg mit PWP wünscht ProLAN.



 

Aktuelle Termine


Berliner SchulAkademien 2012

   Deutsche JuniorAkademie 2012  
    
               Infostand von Pfiffikus  
Zur Abschlussveranstaltung der Junior-
Akademie am
29. Juni 2012 in der  Humboldt-
Universität zu Berlin wird unser Förderverein
einen Infostand aufstellen.
An unserem Infostand brauchen wir auch
in diesem Jahr wieder tüchtige Helfer. 
Bitte melden Sie sich telefonisch oder
per  E-Mail beim Vorstand. Wie zu sehen ist, gab es in den Vorjahren reges Interesse an unserer Arbeit.
Das Sommercamp wie auch die 
Abschlussveranstaltung waren in den
letzten Jahren ein großer Erfolg.

Expertentag in der
Anna-Lindh-Schule

     Infostand von Pfiffikus

Am 7.Oktober 2010 fand in der Anna-Lindh-Grundschule der jährliche Expertentag statt. Schülerinnen und Schüler stellten viele Projekte vor. Pfiffikus war mit einem Infostand vor Ort, um Fragen von Eltern und Lehrern zu beantworten. Wir danken für die Einladung und würden gerne wieder kommen


Übersicht einzelner Aktivitäten

Univ. Prof. Dr. Aljoscha Neubauer


Vortrag vom 10.10.2007
Lernen hoch begabte Kinder anders?
Erkenntnisse aus der Gehirnforschung
Univ.- Prof. Dr. Aljoscha Neubauer   Karl-Franzens Universität Graz

Kurze Zusammenfassung.pdf 


Übersicht 2006

HIGHLIGHTS aus dem Jahr 2006

Vortrag in der Humboldt Universität
           am 01. November 2006
„Hochbegabt - neben der Norm?“
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08. Dezember 2006:
Fünfjährige Jubiläumsfeier des Fördervereins in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin.

21. Oktober 2006: Besuch des Kriminalgerichts Moabit. Herrn Michael Grunwald, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, danken wir für seine Führung und anschaulichen Erläuterungen ganz herzlich. Kinder und Eltern haben einen erlebnisreichen Einblick von diesem imposanten Gebäudekomplex erhalten. 

06. Mai 2006: Frühlingsfest im "Raum für Mehr" in Berlin-Hermsdorf im Haus und Garten bei Familie Funk

Humboldt-Kinder-Universität am 09., 16., 23. und 30. März 2006

17. März 2006: Besuch der Kanzler-Bahn. Wir werden den Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor kennen lernen.

25. Februar 2006: Besichtigung des Bundeskanzleramtes.

16. Januar 2006: Teilnahme an der Probe beim Deutschen Symphonie Orchester unter der Leitung des Dirigenten Alan Gilbert.


Übersicht 2005/2004

HIGHLIGHTS aus den Jahren 2005/04

Vortrag in der Humboldt Universität
        am 7. November 2005 
„Förderung der Hochbegabten und Wege der Bildung in die Zukunft“ 
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Probe beim Deutschen Symphonie Orchester unter
der Leitung des Dirigenten Kent Nagano 2005

  
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Humboldt-Kinder-Uni 2005 
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Busfahrt zum Einsteinturm in Potsdam 2005
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Schulung bei ProLAN Datensysteme 2005
          
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Vortrag Humboldt-Universität 2004
»Umgang mit hoch begabten Kindern in
Elternhaus, Kindergarten und Schule«

          
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