BERATUNG

Im  Förderverein Pfiffikus zur Unterstützung hoch begabter Kinder e.V. haben sich Menschen zusammengeschlossen, die am Wohl und einer gesunden Entwicklung hoch begabter Kinder und Jugendlicher interessiert sind.

Zu unseren Mitgliedern gehören Eltern, PädagogInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen und hoch begabte Jugendliche. Alle Personen, die an der Hochbegabtenförderung interessiert sind, können Mitglied unseres Vereins werden.

Wir recherchieren gesetzliche Regelungen in Schule und Erziehung und wollen daraus resultierende unausgeschöpfte Möglichkeiten zur besseren Förderung dieser Kinder und Jugendlichen in Kindertagesstätten, Vorschule und Schule aufzeigen und handlungsorientiert umsetzen.

Der Verein arbeitet auf ehrenamtlicher Basis. Die Erstberatung ist kostenfrei, während für eine ausführliche Diagnostik je nach Testaufwand eine moderate Gebühr anfällt. Vereinsmitglieder erhalten Ermäßigung.

Innerhalb des Vereins stehen drei Diagnostiker zur Verfügung. Außerdem empfehlen wir niedergelassene, in der Testung hoch begabter Kindern erfahrene Psychologen und Psychiater.


Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

info@pfiffikus-berlin.de

 

Unterstützen Sie unsere Angebote:

  • indem Sie Mitglied im Förderverein werden
  • mit einer Spende für Projekte und Vorträge
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MAXIMEN

 

Grundlage unseres Handelns bildet folgende Maxime:

Talentierte Kinder verkümmern, wenn sie nicht gefördert werden!

Ziel unserer Bemühungen ist es, dies zu verhindern. Wenn Kinder in der Schule unterfordert sind, so kann dies eine negative Entwicklung ihrer Persönlichkeit bewirken oder verstärken. Talente ver-kümmern, wenn sie nicht gefordert werden. Deshalb gilt es, besonders begabte Kinder zuhause und in der Schule zu unterstützen - nur eben mit herausfordernden Lernangeboten, damit sie ihre geistigen Möglichkeiten vollständig entfalten können.

 

Krank durch geistige Unterforderung

Ohne Förderung kann es zu psychischen und physischen Störungen sowie zu Verhaltensauf-fälligkeiten kommen. Das hoch intelligente Kind leidet – mitunter schon im Kindergarten, spätestens in der Schule - an ständiger geistiger Unterforderung. Hinzu kommt das Gefühl, „anders“ zu sein. Es erlebt sein Können und seine Fähigkeiten auch als Belastung. Gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Langeweile bis hin zu Depressionen, Selbstmordgedanken und Resignation muss es ankämpfen. Bei Mädchen finden wir oft die Anpassung gepaart mit psychosomatischen Störungen, wie Kopfschmerzen und verstärkter Neigung zu Allergien.

 

Viele hoch begabte und überdurchschnittlich intelligente Kinder (IQ über 130 bzw. über 120) werden erst nach längerem Leidensweg in den Schulen entdeckt. 2 % der Schulkinder sind nach wissen-schaftlichen Erkenntnissen hoch begabt und weitere 8% überdurchschnittlich intelligent. Falls schul-

psychologische Dienste und alle Personen, die Kinder betreuen, erziehen und unterrichten nicht über Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen, leiden diese Kinder unerkannt. Da hoch begabte Kinder nicht wissen, dass sie hoch begabt sind (sie kennen keine normal begabten Denkstrukturen), sind alle Bemühungen, sie der „Norm“ anzupassen, vergeblich. Wenn Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer ohne Information und Beratung über Hochbegabung allein gelassen werden, sind zwangsläufig seelische Schäden, zu erwarten.

  • Mit der Begabung ihres Kindes sind Eltern überfordert, es bereitet ihnen Sorgen, - Hilflosigkeit ist die Reaktion
  • Schnelldenker sind oft Problemkinder
  •   Hoch begabte Mädchen sind noch immer schlechter dran als männliche „Genies". Sie werden weniger gefördert, gelten oft als zickig, werden schnell zu Außenseiterinnen. Darunter leidet ihre Persönlichkeit - auch in späteren Jahre. 

Begabtenförderung muss zur Regel werden!

Die Schule ist in der Pflicht, den überdurchschnittlich Begabten so zu helfen, dass sie leistungsfähig bleiben, ihre Begabung als Geschenk erleben und nicht als Last. Deshalb ist nicht nur Fördern wichtig, sondern auch Sorge zu tragen für innere Ausgeglichenheit.

Ziel der Förderung hoch begabter Kinder ist es, diese unabhängig von ihrer Herkunft in ihrer Individualität zu stärken, damit sie ihre Talente und Fähigkeiten zu ihrem eigenen Nutzen und zum Nutzen der Gesellschaft einsetzen können.

Es darf bei der Förderung von Begabten keinen Unterschied zwischen arm und reich geben. Hochbegabte müssen besonders unterstützt werden, so wie Minderbegabten besondere Hilfe – z.B. durch Förderunterricht – zukommt.

 

Frühzeitiges Erkennen von Begabung und besonderen Anlagen ist sehr wichtig. Internationale Studien zeigen, dass hohe kognitive Fähigkeiten im normalen Unterricht verkümmern, wenn begabte Kinder nicht gefördert werden. Lehrerinnen und Lehrer können mit ihren Methoden nur selten den geistigen „Sprinter“ sehen. Kommt keine Hilfe, verlassen viele hoch begabte Kinder unbemerkt ohne Abschluss die Schule. Keine Gesellschaft kann sich diesen Missstand leisten.

 

Wenn man bedenkt, dass für eine gesunde Entwicklung eines hoch begabten oder überdurchschnittlich intelligenten Kindes lediglich ein Umfeld nötigt ist, das ihm intellektuelle Entfaltung ermöglicht, dann sollte es im Interesse der Allgemeinheit liegen, bei entsprechender Vermutung jedes Kind frühzeitig (spätestens vor Schuleintritt) zu testen, um es bei festgestellter besonders hoher Intelligenz umgehend fördern zu können.


OFFENE BRIEFE an SenBWF

 Herrn Senator 
Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Senatsverwaltung für Bildung,
Wissenschaft und Forschung
Otto-Braun-Straße 27
10178 Berlin 

Resümee unserer Arbeit für die Hochbegabtenförderung       
„Das Pendel für Hochbegabtenförderung schwingt zurück – 
 Hochbegabung aus der Perspektive der Beratungspraxis von
2001 bis 2009“  veröffentlicht in der Zeitschrift:
„scientia paedagogica experimentalis“, XL VI 2, 2009, 

Sehr geehrter Herr Senator,
den anliegenden Aufsatz überreichen wir Ihnen in der Hoffnung, dass Sie eine Stunde der Muße finden, um einmal hineinzuschauen. Es geht darin weniger um unsere  Arbeit, sondern eher um einige grundlegende Erkenntnisse, die sich im Hinblick auf die schulische Hochbegabtenförderung in Berlin aus unserer praktischen Arbeit ergeben haben und die wir wissenschaftlich absichern konnten. Da das Berliner Schul-system sich nach wie vor im Umbau befindet, wären wir sehr erfreut, wenn Sie aus unseren Schlussfolgerungen die eine oder andere Anregung entnehmen könnten.ei dieser Gelegenheit erlauben wir uns, zu zwei Fragen Stellung zu nehmen, die von Schulen und Eltern an uns herangetragen wurden mit der ausdrücklichen Bitte, uns dieser Themen anzunehmen:  
  -   die Zukunft der so genannten Superschnellläuferzüge,
  -   die mangelnde Aussagekraft von Schulzeugnissen.

I. Zu besonderen Bildungsgängen für Hochbegabte            (insbesondere Superschnelläuferzüge).
Den vollständigen Brief können Sie herunterladen:
  →  BRIEF an Senator ZöllnerJuli2010.pdf
Die Antwort der Senatsverwaltung finden Sie hier 
 → Antwortbrief-6.8.2010.pdf
Ihre Meinung würde uns interessieren. Schreiben Sie uns 
  → info@pfiffikus-berlin.de 
Danke!
Ihr
Pfiffikus-Team 

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Am 20. Februar 2008 schrieb der Förderverein einen Brief an Frau Dr. Angelika Göbel, Referentin für Begabungsförderung in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit folgenden 10 Schwerpunkten: 
1. Ansprechpartner in den schulpsychologischen Diensten
2. Ansprechpartner in jeder Schule
3. Enrichment durch das sogenannte „Drehtür-Modell“
4. Enrichment durch Nachmittagsangebote an Schwerpunktschulen
5. Rechtliche Absicherung von Fördermaßnahmen
6. Übergang in die dafür vorgesehenen Bildungsgänge
—  Wahrnehmung der besonderen Denkstruktur Hochbegabter
—  Adäquate Herausforderung und Bewertung
7.
Externe Leistungserfassung
8. Flexible Eingangsstufe
9. Zusatzstunden für Kitas und Schulen
10. Entwicklung eines Leitfadens 

 Wenn Sie den Brief in voller Länge lesen möchten, dann finden Sie hier die PDF-Datei zum Herunterladen:  "Offener Brief" 

Am 27.02.2009 folgte ein 2. Offene Brief an die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und beinhaltet folgende Schwerpunkte:
1. Der Bildungserfolg entscheidet sich in der Grundschule
- Flexibilisierung der Stundenplangestaltung
- Binnendifferenzierung ist kein Allheilmittel
- Ausreichende Anzahl von Schulpsychologen
2. Welche Rolle werden die Oberschulen nach der Reform
    in der Hochbegabtenförderung spiele?
3. Zugang zum Gymnasium

Zum Herunterladen:    Offener Brief vom 27.02.2009



 

VORSTAND

Vorsitzende
■  Josefa Seppeler-Schartner      seppeler@pfiffikus-berlin.de

 

Stellv. Vorsitzender
■  Dr. Markus Safaricz                   safaricz@pfiffikus-berlin.de

 

Schriftführerin
■  Mechthild Telgen
 
                  info@pfiffikus-berlin.de    

 

Schatzmeister
■ 
Anette Mojen                          mojen@pfiffikus-berlin.de

 

 

Rechnungsprüferin

  Jennifer Häusler

  Horst Kessler


 

Wissenschaftlicher Beirat

■  Dipl.-Psych. Christine Kämmerer
■  Prof. Dr. Gerlinde Mehlhorn
■  Martina Schenkel
■  Dipl.-Päd. Dagmar Schilling
■  Dipl.-Psych. Barbara Spahn
 

 

Erstberatung
■  Dipl.-Ing. Josefa Seppeler

■  Dr. Markus Safaricz

 

Diagnostik & Beratung

■  Ulrike Schönfelder, Koordinatorin

    (Begabungs-Päd.)              schoenfelder@pfiffikus-berlin.de
                                        

 

 


MITGLIEDSANTRAG

 Mitgliedsantrag 2016

 



SPENDENKONTO

 

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